Kategorie: Business

work life with and without balance

in der Zwischenzeit

Zeit ist für mich ausgesprochen relativ, und dass obwohl sie das einzig Unverhandelbare immer und immer Gleichlaufende für uns ist.

Wieviel Zeit wohl zwischen früher (als alles besser war) und heute liegt (heute nicht, das verschieben wir gleich mal), zwischen jetzt (dem von jetzt oder nie) und morgen (aber wirklich) oder später (ist ja besser als nie) im Vergleich zu (eigentlich) zu spät und dann doch in Wahrheit nie zu spät?? Habe ich noch nicht herausgefunden, aber einen vergnüglichen Zeitstrahl daraus gemacht. Der ist so ernst gemeint, wie jede andere Timeline, Terminplanung und Zeitvorgabe, die dann doch nicht eingehalten werden kann.

Marketing ist … ein Gedicht

Marketing ist …

Marketing bedeutet beschreiben, den Kern der Botschaft unter die Nase reiben,
es mit Versprechen nicht auf die Spitze treiben,
ehrlich bleiben,
für die Gedanken des Lesers den Weg bereiten.
Verstehen, wer den Text liest und wer nur überfliegt
und wer noch dazu heimlich Vorurteile birgt.
Wer nach was sucht und was dafür wichtig ist;
wer durch Zufall wo landet und sich ganz gezielt wundert,
dass das, was er sieht, doch neugierig macht,
selbst wenn er was anderes erwartet hat.

Marketing liebt Klischees, die guten und die schlechten,
schließlich lässt sich das zunutze machen,
um keine einzige Gelegenheit zu verpassen:
gute Vorurteile werden wohldosiert und gerne im Raum belassen,
die schlechten dürfen ihn - genau jetzt (geschickt widerlegt) wieder verlassen.

Marketing kommt von Markt und will vor allem verkaufen:
ob Produkte oder Personen ist fast einerlei
auf diesem Markt der Eitelkeit - Hauptsache, Geschwindigkeit.
Es gilt, sich zu trauen und den Schritt zu wagen in ein Rampenlicht,
das den Scheinwerfer gekonnt
ausrichtet auf das, was beeindruckt, unterhält und belohnt,
das nicht verheimlicht und doch nie in den Vordergrund rückt,
was der Sache nicht dient,
das allem voran jenen Eindruck vermittelt, der so wichtig ist,
weil er nie wiederkommt:
den ersten Moment,
der nach 5 Sekunden weiß, was er denkt
und längst entschieden hat über ja oder nein.
Das Vertrauen ist schon geweckt oder bereits zerrüttet,
selbst Fakten sind hier nicht Mittel zum Zweck,
es ist die Lust, die uns beglückt,
etwas zu wollen oder nicht, jemanden zu mögen oder sich.

Es ist einfach, weil immer der erste Eindruck besticht,
es ist einfach, denn jeder ist einfach gestrickt;
es reicht wenig, wenn das Wenige zusammenpasst
und die Luft für Phantasie allein der Neugier überlässt.

Es ist schwer, weil wir so vorsichtig sind,
überzeugt vom Produkt, aber nicht vom Sinn,
stolz auf die Leistung und doch nicht auf die Person.
Wissen und Können werden ungern betont,
Selbstvermarktung bleibt fremd,
wir sind bescheiden geprägt,
es braucht diesen Blick von außen, der bestärkt:
Zeig dein Gesicht, nicht nur dein Gehirn!
Sei eckig und kantig - wie die Box, in der wir denken.
Auch wer die Box verlassen will, muss sie dafür erst mal kennen.
Erst dann kann das Marketing die Richtung lenken
und das ganz ohne irgendetwas daran zu verändern.

Marketing weiß, wie wenig die Fakten fürs Verkaufen zählen,
dass authentisch einfach glaubhaft meint
und ehrlich in Wahrheit nicht dazugehört;
dass ganzheitlich zu viel des Guten ist,
weil es den Kern des Ganzen gänzlich verwischt;
dass Leidenschaft zur Obsession
und Perfektion zum Problem werden kann;
dass Reformen subjektiv, Kooperationen strategisch sind;
dass Marken sich nur um den Menschen drehen
und auch Unternehmen sich als Persönlichkeit verstehen.

Marketing will wirklich gute Geschichten erzählen,
damit es in Erinnerung bleiben kann,
es will, dass jede dieser Geschichten eine Freude wird,
weil das Happy End so nicht nur gelesen sondern gelebt
- weil gekauft - werden kann.

MCK

(Und so wird das Marketing selbst zum Produkt wie der Jäger zur Beute,
ohne geht es nun mal nicht, erst recht heute.
Auch wenn die Konkurrenz schläft und die Kunden von alleine anfragen, bleibt Marketing schlicht Service im Netz und repräsentiert genau diese ideale Lage.)

Audiospur folgt

Ab auf die Palme

Es ist zum Kotzen und geht mir auf den Geist. Ich habe die Schnauze gestrichen voll und die Nase auch. Bis zum Hals hängt es mir heraus. Ach was, bis über den Kopf steht es mir. Wer bringt mich endlich auf die Palme?


Anmerkung der Redaktion: Danke, mittlerweile geht’s schon wieder.

Dont‘ Panic

Vielleicht bald Alltag im Office: Cyper Fighter Alarm auf Probe. Was, wenn wir gehackt werden? Weiß keiner, man könnte aber mal routinemäßig üben für den Ernstfall. Vorausgesetzt, die das Dev reagiert auf die Sirenen und verlässt den PC…

F: „Feueralarm Übung?“

A: „Ne, Probe Cyber Angriff.“


Ähnlichkeiten mit Begebenheiten oder Personen des wahren Lebens sind rein zufällig und sehr unwahrscheinlich.