Kategorie: Apropos

this and that etc.

Schöne Aussichten

Herrlich, diese Ruhe und Abgeschiedenheit mitten auf dem See – wären da nicht die Fähre 250 Ausflugsgästen, mindestens zwei Sportboote mit Gleichgesinnten in unmittelbarer Nähe und etwa drei Yachten mit Kurs Richtung Bade-Boot. Alleine, um an dem kleinen Boot geschickt vorbei zu navigieren, muss man schon ab und an einen Blick riskieren. Von den beiden Badenden ist so schnell kein Kurswechsel zu erwarten, die sind viel zu abgelenkt, um von dem ganzen Drumherum etwas mitzubekommen.

bei die Fische

Bei manchen Redensarten hoffe ich, dass keiner sie zu ernst nimmt und am Ende noch in die Tat umsetzt. Wenn doch, könnte es ungefähr so aussehen und vielleicht sogar irgendwie mit dem ungewöhnlichen Namen einer us-amerikanischen Margarine zusammenhängen. Da heißt es allerdings: I Can’t believe it’s not Butter.

So ein Pfund Butter könnte theoretisch auch versehentlich im Wasser landen, schließlich geht die Badesaison am See wieder los und ist mit sehr viel Picknick und Grillwürstchen verbunden. Ich vermute allerdings, dass die Starnberger Fische so schnell nichts mehr überrascht. Wer weiß, was da noch so alles ins Wasser fällt oder ganz bewusst versenkt wird.


Anmerkung der Redaktion: Keine Werbung, nur das, was daraus entsteht (der Effekt markanter Markennamen auf mein Gedächtnis inkl. der wildesten Assoziationen)

Aufgeflogen

„Ich habe da noch ein Hühnchen mit dir zu rupfen“ – Nicht, dass mich so eine Anmerkung völlig aus der Ruhe bringen würde, allerdings löst sie auch nicht gerade Begeisterung bei mir aus. In diesem Momenten wäre ich gerne ein Fuchs – für den wäre das bestimmt ein großes Fest. Und dessen Kompetenz im Umgang mit flattrigen Angelegenheiten könnte ich auch gut brauchen.

Vollblut-Profi

Ein Rennpferd sollte man nicht auf Trab bringen – man hält es nur auf.

mck

So jedenfalls mein Fazit zu einem (irgendeinem längst vergessenen) Meeting Call. Wenn die Worte noch so motivierend sind – diejenigen, die längst zur Tat geschritten sind, müssen sie nicht mehr überzeugen und werden sie auch nicht mehr erreichen. So eine Aufbruchstimmung stellt sich eben nicht bei allen zur exakt gleichen Zeit ein.


Anmerkung der Redaktion: ein Galopp-Rennpferd natürlich, ein Trab-Rennpferd auf Trab bringen zu wollen, macht erst recht keinen Sinn, das können die ganz gut alleine.

ergo

Bionik oder Genetik? Ich bin mir nicht sicher, ob mein neuer Bürostuhl nur angelehnt ist an gelenkig-robuste Urzeit-Insekten oder doch mit ihnen verwandt ist. In meinen Augen sieht alles, was ergonomisch ist, irgendwie nach spinnenartigen Wesen aus. Leider kann von Mimikri keine Rede sein, der Stuhl fällt im Büro sofort auf. Erstaunlich, dass sich unser Auge über Jahre an das sperrige Design gewöhnt hat.



Weil mir Rücken, Nacken und Wirbelsäule immer wichtiger werden, habe ich aber beschlossen, mehr für mein Wohlbefinden zu tun: ergo, den Stuhl auch ab und ab zu verlassen.

Der Portraitierte

Hoffentlich hat er nichts dagegen, aber die sehr zufällig entstandene Zeichnung von seinem Konterfei gehört zu meinen Lieblings-Portraits. Schnellzeichnen bei Portraits ist so eine Sache für sich. Ob es gelingt, ist auch Glückssache.

Ich finde, dass man den Portraitierten hier tatsächlich sofort erkennt. Man kennt ihn auch, er hat ein markantes Aussehen und Reputation.

Mal sehen, ob sich mein subjektives Empfinden überprüfen lässt, ich weiß natürlich, wen ich da zeichnen wollte:

Also, wer ist es ??


Ich denke mir dann eine Belohnung aus für alle, die es erraten.

FAZID19

Wenn jeder Haushalt eine Person aus einem anderen Haushalt treffen darf… darf eine Person aus einem Haushalt ALLE treffen. 🙂

Klingt gar nicht so einschränkend. Nicht alle auf einmal, OK, aber alle hintereinander weg. Der Gedanke gefällt mir irgendwie.

Soweit meine heutige Überlegung zum neuen, härteren, strengeren, nervenzehrenderen Lockdown dank COVID19 und das überraschend positive Fazit, wenigstens für ein paar Sekunden.


Anmerkung der Redaktion: Nein, ich treffe nicht alle.

Wohin damit? Weg damit.

Nicht, dass bei der Flut an Informationen was untergeht in der Menge an Mitteilungen, Bestätigungen, Rückmeldungen, Neuigkeiten, Anmerkungen. Ich z.B.

Wohin mit (viel) zu viel Information?

  1. Als Erstes: vom Tisch damit
  2. Am Besten: In Schubladen stecken
  3. Wenn’s eilt: unter den Teppich kehren
  4. Manches ist eh für die Katz
  5. Sicherheitshalber: Aufheben für später – Platz ist genug, auf der Cloud
  6. Haken dran: Erledigt!
…und weg is’es…

Silvester light

Für den Ausklang diesen Jahres hoffe ich, dass allein das Korkenknallen und die Sprudelbläschen im Glas eine Portion Funkeln zur Festtagsstimmung beitragen können – und der ein oder andere doch noch ein paar kleine, unschuldige Knallkörper im Keller gefunden hat, die er ganz privat und unter sich uns allen vorführt.

Mit ein bisschen Glück haben wir heute Nacht alle einen klaren Sternenhimmel, den wir bestens sehen können, weil die Böller mal keine Rauchschwaden hinterlassen. Um Mitternacht im Garten oder auf dem Balkon zu frieren wird sich nicht anders anfühlen als sonst.

Auch virtuell würde sich eine Alternative finden, nach diesem Jahr 2020 ein vertrauter Gedanke: irgendeine Feuerwerks-Übertragung inkl. Live-Sound der Knallerei findet sich sicherlich im Internet.

Wer in den Jahren zuvor schon mal vor 24:00 Uhr schlapp gemacht und Silvester aus Versehen verschlafen hat, verpasst dieses Jahr keine Party und braucht kein schlechtes Gewissen haben.

Wie auch immer wir diesen Abend improvisieren, retten und das Beste draus machen: Hauptsache, wir rutschen alle gesund und guter Dinge ohne fiese Aerosole ins Jahr 2021. Auf ein Neues! Auf ein vielversprechendes, aussichtsreiches und übersprudelnd glückliches Jahr 2021. Es so zu begrüßen ist jetzt schon ein besonderer Moment, der in Erinnerung bleiben wird.

Keines Blog Feuerwerk im Zeitraffer

Anmerkung der Redaktion: Diese Zeichnung ist – typisch 2020 – digital. Nicht alles ist von Hand gezeichnet, manche Elemente sind als Ergänzung zu Stiften und Pinseln vorgefertigt – in diesem Fall die Funken. Der Video-Ausschnitt ist ein Mitschnitt des Entstehens im Zeitraffer, mit App geht sowas (Procreate).

Ein Fest für Viren

Weihnachten ist ansteckend in diesem Jahr. So einer Pandemie ist offensichtlich nichts heilig. Die so geschätzte und behütete Schönheit und Pracht der Festtage ist in diesem Jahr gefährlich schön. Corona feiert heimlich mit, ob wir wollen oder nicht.

Dieses fiese Virus. Unterm Horoskop soll es hübsch anzusehen sein, perfekt konzipiert, ein Bilderbuch Virus wie kaum ein anderes. Faszinierend schön und zugleich für das bloße Auge unsichtbar. Die perfekte Tarnung, egal wo, auch unterm Weihnachtsbaum, in Einklang mit all dem Glanz der Christbaumkugeln und Lichterketten.