Kategorie: Apropos

this and that etc.

My Right to Know Day 2020

Internationaler Tag der Informationsfreiheit – Right to Know Day

Genau, heute ist internationaler Tag der Informationsfreiheit. Weil der 28. September ist und das jedes Jahr so ist.

Die Zukunft soll mehr Transparenz bringen – also, an den richtigen Stellen versteht sich. Man selbst möchte deswegen natürlich nicht noch durchsichtiger werden (der gläserne Mensch, Sie erinnern sich?). Institutionen, Organisationen, Konzepte, Machenschaften sind hier gemeint. Durchaus nachvollziehbar und berechtigt, dieses Anliegen. Nur bitte nicht durcheinanderbringen. Die vielzitierte und allseits geforderte Transparenz ist eben nur für bestimmte Bereiche wünschenswert. Die sind eigentlich recht einfach auseinanderzuhalten: Tranzparenz da, wo es uns etwas angeht. Da, wo es das Gegenüber nichts angeht – da eben nicht. Im Englischen wie so oft klangvoller und prägnanter zusammengefasst als „Right to Know“.

Hier und heute geht es um den Kontext der Informationsfreiheit. Das große Ganze. Was die Freiheit für uns als Gesellschaft bedeutet, gilt entsprechend für die Informationsgesellschaft und die Informationsfreiheit. Es geht um alle Informationen, jeden Schnipsel, ganz gleich, ob nun personenbezogen oder nicht, digital oder nicht, geschäftlich oder nicht.


Anmerkung der Redaktion: Die Informationssicherheit kümmert sich um die Sicherheitsaspekte, auch im großen Ganzen. Und irgendwo mittendrin finden sich dann die Spezialisten für neue Technologien: IT-Sicherheit, Datensicherheit, … (vielleicht mal an anderer Stelle mehr dazu)

Look the Part – Ed. Home Office

Half a Dresscode

Zum Anlass passend angezogen sein. Wichtig, heutzutage. Normalerweise gilt das natürlich von oben bis unten, eben von Kopf bis Fuß.

In diesem Jahr ist allerdings alles anders*. Da darf man Abstriche machen. Der Office Dresscode wird zum Homeoffice Dresscode – da reicht auch schon mal ein halber Dresscode. Einer, der nur den Blickwinkel der Kamera berücksichtigt. Und das auch nur an den Tagen, an denen ein Videocall ansteht. Die Schreibtischplatte ist ein gutes Barometer, vorausgesetzt, man steht unterdessen nicht auf. (An den anderen Tagen gilt natürlich der untere Teil der Kleiderwahl. Alles andere passt einfach nicht zum Home Look. Im Call sollte das aber tunlichst… unter den Tisch fallen.)

The Look: Business or Casual? Preppy or (somewhat) sloppy?

Anmerkung der Redaktion: 2020, Sie wissen schon, ab März

Kann das alles sein?

Alles gut, alles klar, alles OK, alles wird gut

Damit ist doch nun wirklich alles gesagt, oder etwa nicht?

Erstaunlich dabei, ist die Erfolgskurve, die in diesen Standard-Antworten, gefälligen Textbausteinen und Reaktion auf alle Gelegenheiten zu verzeichnen ist: Es geht uns offenkundig besser denn je.

2020 ist alles gut. Die idealistischen Worte sind in aller Munde, könnten geradezu euphorisch gemeint sein, klingen aber in Wahrheit oft nur: beschwichtigend. Beruhigt mich das also? Nein, ganz und gar nicht.

Alles wird gut. Das ist der (immerhin ganze) Satz, den ich zuletzt im Ohr. Ähnlich optimistisch anmutend, und auch das wollte ich nie so recht glauben. Der Idealismus Trend war jedenfalls eindeutig erkennbar.

Alles OK. Damals eindeutig eine eher realistische Einschätzung. Aber wer weiß, vielleicht auch das schon optimistisch. OK ist doch in Ordnung, was will man mehr? Man war eben realistisch-optimistisch. Und konnte gar nicht falsch liegen oder gar unglaubhaft wirken. Nicht mal auf mich.

Alles klar. Was immer es war, ob gut oder mäßig, zumindest eindeutig sollte es sein. Alles. Eine fast wertfreie Äußerung ohne jegliche Zukunftsambitionen. Hier und jetzt ist alles klar. Immerhin. Das würde ich mir heute durchaus wieder wünschen…


Anmerkung der Redaktion: und das wo in diesem Jahr, 2020, nun wirklich wirklich nicht ALLES gut ist, sondern eher alles andere als gut.

Bist du schon umgezogen?

Huch, das hätte ich beinahe falsch verstanden.

Fast. Die Vorbereitungen zum Umzug laufen. Alles zieht um, online und offline. Wenn schon denn schon.

Mit anderen Worten: Diese Seite bleibt meine Seite. Die Zeichnungen bleiben meine Zeichnungen. Der Rest steht im Impressum.

Karl

„Wer ist der Mann mit Hut? Sieht ein bisschen aus wie Karl Lagerfeld.“

Die Frage kam ganz beiläufig an diesem Wochenende. Das Motiv steht im Moment in meinem Bücherregal (bei der Philosophie). Emma hat ihn tatsächlich sofort erkannt.

Die Zeichnung war ursprünglich für einen Wettbewerb bestimmt, nur dass ich sie nie eingereicht habe. Ich fand die Nase oder den Hut oder irgendwas am Profil aber nicht spezifisch genug und habe es sein lassen. Und nun, Jahre später, stellt sich heraus, dass er doch auf seine Weise erkennbar ist.

Stimmt genau, das ist Karl Lagerfeld, jedenfalls soll er es sein.

R.I.P.

Tatsachen

Nackte, um genau zu sein. Reduziert aufs Wesentliche: In diesem Fall die Stimmung. Diesmal voller als sonst, sieht man ja. Schließlich ist Winter und schlechtes Wetter, da ist es immer so voll.

„Viel Spaß beim Aufguss, wenn es Ihnen zu viel wird oder nicht taugt, verlassen Sie einfach den Raum.“ Dito. Sollte man viel häufiger mal gesagt haben, nicht nur in der Sauna.


Anmerkung der Redaktion: Tatsache ist außerdem: Diese Zeichnungen entstehen ja nicht hübsch als Blogpost. Sie entstehen in dutzenden kleinen Notizbüchern, die ich mitschleppe (oder vergesse), spontan zeichne, dann wieder vergesse, dann wieder finde oder brauche oder suche, deswegen endlich scanne, dazu aus dem Büchlein heraus-seziere oder lasse und unter dem Scanner quäle, dann als Datei noch halbwegs nachbearbeite, in 5 Größen speichere und schließlich in einen Beitrag packeBesserung nicht zu erwarten.

nur ein paar der aktuellen Notizbücher, Sketchbooks, Kladden, Heftchen, Zettelsammlungen und Blöcke
das Original-Zettelchen in DIN A6, diesmal nicht zerfleddert oder schief herausgerissen
Wenn es dann noch im Rahmen ist, will das wirklich was heißen. An die Wand kommt es deswegen noch lange nicht. Da hängt nur Fotokunst in schwarz-weiß, nicht meine natürlich.

Moment Mal

So war das aber nicht. Das war ganz anders. Ich weiß nicht mehr, wie genau, aber das stimmt nicht. Das weiß ich noch. Ganz bestimmt.

Anmerkung der Redaktion: Ich habe die Zeitraffer Videos entdeckt und krame alte Zeichnungen wie diese raus, um herauszufinden, was ich mir dabei gedacht habe. Weiß es immer noch nicht. Finde aber die Spielerei mit der Procreate App und dem Apple Pencil auf dem iPad großartig.

Die Pianistin

liebt Etüden, vermute ich, und ist trotz Bühne, Zuschauern und Kamera allein mit dem Instrument und dem Stück. Nur wenn es ein Duett ist, orientiert sich ihr Gehör auch an der Geige, die sie begleitet. Der Flügel steht ihr gut, Chopin und Liszt tun es auch. Masha oder Mascha hieß sie, glaube ich.