Autor: mona

Eine was? Ananas?

Kann ich eine Ananas zeichnen? Ich weiß es nicht, mal sehen. Gemeint ist wohl die Frucht, nicht die Scheibe aus der Dose, letztere könnte ich gut. Im Nachhinein gibt es natürlich für jede Illustration einen guten Grund, nur manchmal ist er mir nicht sofort ersichtlich.

Hier also ein kleines Ananas Tutorial, weil ich die Zeitraffer Videos meiner App so nett finde. Das Grün hat mir Schwierigkeiten bereitet, wie man sieht. Alles in allem aber eine echte Sekundenzeichnung.

Gesellschaftstisch

Die Damen!? Haben Sie schon entschieden?

Der Kellner

Sehr nett, so ein Gesellschaftstisch. Der Kellner natürlich auch, vor allem angesichts der besonderen Geduld, die er aufbringen muss – bis wir entschieden haben.


Anmerkung der Redaktion: Die neue Instanz im Hotel Restaurant

in der Zwischenzeit

Zeit ist für mich ausgesprochen relativ, und dass obwohl sie das einzig Unverhandelbare immer und immer Gleichlaufende für uns ist.

Wieviel Zeit wohl zwischen früher (als alles besser war) und heute liegt (heute nicht, das verschieben wir gleich mal), zwischen jetzt (dem von jetzt oder nie) und morgen (aber wirklich) oder später (ist ja besser als nie) im Vergleich zu (eigentlich) zu spät und dann doch in Wahrheit nie zu spät?? Habe ich noch nicht herausgefunden, aber einen vergnüglichen Zeitstrahl daraus gemacht. Der ist so ernst gemeint, wie jede andere Timeline, Terminplanung und Zeitvorgabe, die dann doch nicht eingehalten werden kann.

Black is beautiful

for product design and packaging of tiny expensive cosmetics. Why do all of my little beauty essentials look alike? Applying black mascara on lips and using lip gloss on eyes actually happens – at 6 in the morning.

Die Pianistin

liebt Etüden, vermute ich, und ist trotz Bühne, Zuschauern und Kamera allein mit dem Instrument und dem Stück. Nur wenn es ein Duett ist, orientiert sich ihr Gehör auch an der Geige, die sie begleitet. Der Flügel steht ihr gut, Chopin und Liszt tun es auch. Masha oder Mascha hieß sie, glaube ich.

Die Violinistin

Die erste Geige ist in diesem Fall auch die einzige Geige und als Live Zeichnung fürchterlich schwer einzufangen. Noch viel schwerer stelle ich mir vor, in einem kleinen Konzertraum mit imposantem Klang unterschiedlichste Stücke auf einem derartig anspruchsvollen Instrument zum Besten zu geben. (Mir wurde im Alter von 6 Jahren jegliches Talent für die Geige abgesprochen, zu Recht, fürchte ich). Ich bin aber ein versierter Zuhörer geworden und habe den Nachmittag im Gasteig genossen.

Ich glaube, Musiker denken in Klängen so wie ich in Bildern denke. Das ist jedenfalls das, was ich in den selbstvergessenen Gesichtsausdruck hineindeute. Saskia heißt sie, soweit ich weiß.

Probeweise

Solange der Gasteig noch in 5 Minuten mit dem Fahrrad zu erreichen ist, folge ich gerne spontanen Einladungen wie dieser. Ein kleines feines Ensemble bietet eine ebenso kleine feine Vorstellung, um Stücke zu proben, ein neues Duett zu proben und den Mitschnitt zu proben. Dabei sind Familie und Freunde und Bekannte – und alle waren wir ganz verzaubert von der Dynamik, die eine Geigerin und eine Pianistin zwischen Brahms, Chopin, Liszt und Larry entwickelt haben.

Ich frage mich, wie sie sich aufeinander eingestimmt haben und wieso es für kleine Ensembles so selbstverständlich ist, dass es keinen Dirigenten gibt.

Das Stück von Larry, dem Münchener Komponisten, hat sich mühelos eingereiht in die großen Meister. Er hat mich damit sehr beeindruckt (nicht nur, weil er persönlich anwesend war, sondern wegen der fulminanten ersten Takte und der Tatsache, dass es für Geige und Klavier ist und ich diese Kombination gar nicht selbstverständlich finde).

Schon eine Geige und ein Klavier machen ein Konzert