Autor: mona

Eine Monarchie

Wort im Wort:

Vor • mona • t = vorbei

Kos • mona • ut = wäre ich gerne, aber keine Chance

pul • mona • l = muss ich passen, oder noch mal googlen

Sommer • mona • t = mag ich sehr

Ingwerli • mona • de = mag ich vor allem im Sommer

Winter • mona • t = mag ich eigentlich auch, Hauptsache Sonne

mona • rchisch = wäre passend, aber übertrieben

Anti • mona • rchist = auch eine Lösung


Anmerkung der Redaktion: Es gibt Datenbanken, die solche Spielereien möglich machen, z.B. www.findtheword.info

Randnotiz

Vom Rand springen ist natürlich viel zu gefährlich, verboten, Lebensgefahr. Eigentlich. Es ist aber trotzdem möglich, dabei eine gute Figur zu machen und sich den Schreck über die Wassertemperatur nicht anmerken zu lassen. Am Eisbach jedenfalls.

Wurzeln in der Tiefe

Ein Motiv, mit dem ich erst nichts anfangen konnte. Ich fange ja lieber Momente aus dem echten Leben ein, als Pflänzchen beim Wachsen zuzusehen. Und dann habe ich nach etwas gesucht, das zur Taufe von meinem Patenkind Taavi passt – und dafür finde ich das Wachsen und das Wurzeln schlagen eine wunderbare Metapher.

Hochzeits-Zeichnungen: Die Einladung

Save the Date Motiv für die Einladungskarten einer Hochzeit. Das Datum wird über dem Zeitstrahl handschriftlich ergänzt, die Uhrzeit wird am Pfeil ergänzt. Die Karte kann in Druck gegeben werden und zusätzlich digitalisiert via E-Mail verschickt werden, damit sie ihr Ziel erreicht: Save the Date!!

Vortrag

Ich weiß nicht, was schlimmer ist, halten oder zuhören. Es ist wie mit der Oper. Man sollte in der richtigen Stimmung sein, um es genießen zu können, sonst wird es zur Quälerei, auch wenn der Inhalt gut ist. Alleine diese Stuhlreihen können unangenehm werden.

Mich finden Sie meistens hinten rechts.

Die, die hinten sitzen, sind immer die schlimmsten. Wie die Raubtiere.

der Redner an diesem Abend, wortwörtlich, zu mir

Genau, so ist es. Still, unerkannt und unbemerkt auf Beobachterposten. Ich brauche eben – immer und in allen Lebenslagen – einen guten Überblick, weil ich beobachte. Außerdem versperre ich Ihnen sonst die Sicht, ich bin nämlich ein Sitzriese. Der kurze Fluchtweg kommt mir auch gelegen.

Mein Großvater, der Maler

Diese Zeichnung ist mir die wertvollste von allen. Sie ist nicht von mir. Sie ist von meinem Großvater Stefan und zeigt ihn selbst beim Studieren. Es ist eine Bleistiftzeichnung auf dünnsten Papier, entstanden während einer Vorlesung 1946 in Rothenburg. Zwischen den Seiten seines Studienbuchs, das ich jetzt, im Mai 2016 im Bücherregal gefunden habe, ist mir dieser einfach gefaltete Zettel in die Hände gefallen.

Einige wenige seiner Ölbilder sind mir erhalten geblieben, diese Selbstportrait ist die erste Zeichnung, die ich von ihm sehe und in der ich ein ganz kleines bisschen meinen eigenen Stil zu erkennen glaube…